Neuigkeiten aus Fürth

100 Tage einkaufen, bummeln und genießen

Foto: Birner

Was lange währt wird endlich gut: Ausgiebig hatte man im Rathaus und Stadtrat darüber diskutiert und gesprochen, wie eine dauerhafte Lösung für einen Wochenmarkt in der Kleeblattstadt aussehen könnte.

Foto: Birner

Mit dem „Fürther Markt“ zwischen Adenaueranlage und Freiheit wurde ein Standort mitten im Herzen der Stadt gefunden, der nicht nur die Geschäfte in der Innenstadt ideal ergänzt und die Neue Mitte mit dem Hornschuch-Center sowie dem Carré Fürther Freiheit verbindet. Mit dem Konzept der fest installierten Marktbuden konnte zudem eine Flaniermeile geschaffen werden, die mit einem abwechslungsreichen Angebot an regionalen und nachhaltigen Produkten aufwartet.

Nach den ersten 100 Tagen zogen Oberbürgermeister Thomas Jung und Wirtschaftsreferent Horst Müller ein durchwegs positives Fazit, und zwar sowohl aus Händlersicht als auch von Seiten der Kundinnen und Kunden. OB Jung sprach gar von einem „ganz großen Wurf“, den man mit dem Markt gemacht habe, denn „er bereichert das Zentrum sogar mehr als erwartet.“

Auch Müller zeigte sich bei der 100-Tages-Bilanz „hoch zufrieden“, die Kundenfrequenz sei weitaus höher als am Bahnhofplatz, das Ambiente ein ganz anderes: „Man ist hier im Grünen und nicht umgeben von Bussen.“ Bislang habe man freilich vom guten Wetter profitiert, gibt Müller zu, „aber ich bin zuversichtlich, dass der Markt das ganz Jahr über funktioniert.“ Dafür spricht auch, dass sich seit der Eröffnung im Mai weitere 27 Beschicker um einen Platz beworben haben. „Auf der Warteliste stehen derzeit 31 Händler“, so Müller.

Als ausschlaggebend für den Erfolg sieht er den gelungenen Sortimentsmix an den 13 festen und den mobilen Ständen. „Das ist anders als das, was man in jedem Supermarkt findet“. Um herauszufinden, was noch fehlt und verbessern lässt, plant er, Händler und Kunden zu befragen. Auch die Kundenfrequenz soll untersucht werden.

Erste Anregungen werden schon zeitnah umgesetzt, kündigte Müller an: Noch im September wird es einen neuen Anbieter mit Käse- und Wurstwaren geben, frischer Fisch ist ab November und handgemachte Backwaren sind ab Dezember erhältlich. 

Während der Michaelis-Kirchweih (28. September bis 9. Oktober) legt der Fürther Markt jedoch eine Pause ein und wird komplett abgebaut, um den Buden und Fahrgeschäften Platz zu machen.

Ab Donnerstag, 12. September, gibt es daher einen „Abschiedsmarkt“. Neben besonderen Angeboten begleitet die Fürther Band „SRS Jazzmen“ das Abschiedstreiben und sorgt von 17 bis 20 Uhr für zusätzlich gute Stimmung.

Am Freitag, 13. September, zu den üblichen Öffnungszeiten und Samstag, 14. September, bis 14 Uhr wird dem Markt für Genießer dann der Kehraus gemacht. Auf die kleinen und großen Gäste wartet die eine oder andere Überraschung, auch in preislicher Hinsicht.

Wiedereröffnet wird der Markt am Samstag, 19. Oktober. Weitere Infos und Neuigkeiten rund um den Fürther Markt gibt es im Internet unter https://fuerther-markt.de/.

 


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