Veranstaltungstipps in Fürth

200 Jahre Fürth-Geschichte im Überblick

Grafik: Stadtmuseum

Jahrhundertelang blieben die herrschaftlichen Rechte über Fürth ungeklärt. Immer wieder stritten sich die drei Herren – Dompropstei Bamberg, Fürstentum Ansbach und Reichsstadt Nürnberg – um die Landeshoheit. Erst durch den Übergang des Markgraftums Ansbach an das Königreich Preußen 1792 wurden machtpolitische Fakten und eine einheitliche Verwaltung geschaffen. Doch schon 1806 wechselte Fürth erneut den Besitzer und wurde dem neuen Königreich Bayern zugesprochen. Mit dem Gemeindeedikt von 1808 wurde Fürth zur Stadt zweiter Klasse, aber noch von bayerischen Staatsbeamten zentral verwaltet. Durch die bayerische Verfassung von 1818 erhielt Fürth das Selbstverwaltungsrecht und wurde auf einer Ebene mit München, Nürnberg und Augsburg zur Stadt erster Klasse (heute: kreisfrei) mit einem Ersten Bürgermeister (heute: Oberbürgermeister).

Grafik: Stadtmuseum

Das Stadtmuseum präsentiert von Donnerstag, 26. April (Vernissage 19 Uhr), bis Sonntag, 14. April 2019, in seiner Sonderausstellung „200 Jahre eigenständig“ einen Überblick über die politische, wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung von 1818 bis heute. Akten, Bildmaterial und besondere, bislang nicht gesehene Exponate verweisen auf wichtige Ereignisse der vergangenen 200 Jahre. Das Museum Frauenkultur Regional-International wirft ergänzend einen Blick auf die Rolle(n) der Frau in jenem Zeitraum und stellt Portraits von Fürtherinnen vor.

Der Eintritt beträgt zwei, ermäßigt einen Euro.


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