Veranstaltungstipps in Fürth

Fürther Kultureinrichtungen laden zur Erkundungstour

Foto: Ebersberger

Am Internationalen Museumstag am Sonntag, 19. Mai, warten neun Kultureinrichtungen mit einem besonderen Angebot auf: Der Eintritt in die teilnehmenden Häuser ist an diesem Tag frei. Das Stadtmuseum Fürth (geöffnet 10 bis 17 Uhr) zeigt in der Sonderausstellung „Spielzeug ,Made in Fürth` - Von der Zinnfigur bis zum Bobby-Car“ eine Auswahl an Fürther Spielwaren. Ebenfalls ganztags kann man Stadtgeschichte mit dem Medienguide entdecken und erleben oder sich mit „App durchs Museum“ auf eine spannende interaktive Zeitreise begeben. Wer nicht selbst auf Entdeckungstour gehen möchte, kann sich um 14 Uhr der Führung „Stippviste durch das alte Fürth“ anschließen oder sich um 15 Uhr die Konditorei-Vitrine der Firma Wiederer informieren, die aufwändig restauriert wurde. 

Foto: Ebersberger


Im Rundfunkmuseum (geöffnet 10 bis 17 Uhr) stehen um 12 Uhr die Führung „Highlights aus der Ausstellung“ und um 14.30 Uhr „Technik zum Mitmachen“ auf dem Programm. Von 12 bis 17 Uhr sind Kinder und Jugendliche in der Technik-Akademie eingeladen, einen elektrischen „Blumentopfwächter“ zu bauen. (Unkostenbeitrag fünf Euro).
In der kunst galerie fürth (geöffnet 11 bis 17 Uhr) ist die Ausstellung „Existenz und Petitessen – 25 Jahre Tonto“ zu sehen.  Comiczeichner Michael Jordan und galerie-Leiter Hans-Peter Miksch informieren um 16 Uhr in einem Künstlergespräch über die Schau. Im Kunstwerkraum in der Geleitsgasse 4 können Kinder ab acht Jahren und Junggebliebene von 13 bis 17 Uhr bei „Comic am laufenden Meter“ Bildgeschichten mitgestalten.
Im Museum Frauenkultur regional-international (geöffnet 11 bis 17 Uhr) haben Kinder und Erwachsene von 12 bis 16 Uhr Gelegenheit, sich bei handwerklichem und kreativem Gestalten in Fingerhäkeln, Sticken, Weben, Drucken und Nähen auszuprobieren.
Im KFH-Dialysemuseum (geöffnet 12.30 bis 18 Uhr) können sich Interessierte um jeweils 14 Uhr und 16 Uhr über das Wirkprinzip der Dialysebehandlung informieren und erhalten im Anschluss eine Führung durch die Ausstellung mit über 50 historischen Dialysegeräten.
Im Kriminalmuseum Fürth (geöffnet 13 bis 18 Uhr), untergebracht im Gewölbekeller des Fürther Rathauses, stehen bei einer Führung um 14 Uhr spektakuläre Kriminalfälle der vergangenen 150 Jahre und 200 Jahre Fürther Polizeiarbeit im Mittelpunkt.
Das Ludwig Erhard Zentrum (geöffnet 10 bis 18 Uhr) beteiligt sich mit der Führung „Die Wiege der Sozialen Marktwirtschaft – Rundgang durch Ludwig Erhards Geburtshaus“ um 11, 13 und 15 Uhr am internationalen Museumstag und in „Ludwigs kleine Welt“ können Familien von 14 bis 18 Uhr den Lernsupermarkt entdecken.
Im Jüdischen Museum (geöffnet 10 bis 17 Uhr) berichtet Historiker Wolfgang Benz in seinem Vortrag „Der neue Antisemitismus“ um 15 Uhr über Jugendfeindschaft und Antisemitismus. Eintritt acht, ermäßigt fünf Euro, Fürth-Pass ein Euro.
Mit dabei ist auch das Wilhelm-Löhe-Haus in der Königstraße 27, das um 11 und 13 Uhr für den Rundgang „Was wissen Sie über Wilhelm Löhe?“ geöffnet ist.       Das Kriminalmuseum im Gewölbekeller des Rathauses gibt Einblicke in spektakuläre Kriminalfälle.     


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