Veranstaltungstipps in Fürth

Sonderausstellung "Spielzeug Made in Fürth"

Foto: Stadtmuseum

Das Stadtmuseum Fürth zeigt von Samstag, 18. Mai, bis Sonntag, 8. September, die Sonderausstellung "Spielzeug 'Made in Fürth" – Von der Zinnfigur zum Bobby-Car". 

Foto: Stadtmuseum

Seit über 200 Jahren werden in Fürth Spielwaren hergestellt. Über Deutschland hinaus bekanntes und beliebtes Spielzeug wie das Bobby-Car, die Carrera-Bahn oder das Mosaikspiel ministeck haben hier ihren Ursprung. Die Sonderausstellung präsentiert die ganze Vielfalt der in den vergangenen Jahrhunderten in der Kleeblattstadt hergestellten Spielwaren: Zinnfiguren, Blechspielzeug, Gesellschaftsspiele und Bilderbücher bis hin zu heute noch hier produzierten Spielwaren.

Die gezeigten Objekte stammen aus dem Fundus von Karl Arnold, der seit über 20 Jahren ausschließlich in Fürth hergestelltes Spielzeug sammelt. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Jahrhunderte alte Tradition der Spielwarenproduktion seiner Heimatstadt zu bewahren und bekannt zu machen.

Ihren Ursprung hat die Fertigung von Spielwaren in vielen kleinen Handwerksbetrieben, die nach 1700 in Fürth damit begannen, nebenher auch "Kindswaaren" herzustellen: Schreiner produzierten Puppen aus Holz, Flaschner Schlottern aus Blech und Zinngießer Figürchen. Die heute vor allem bei Sammlern bekanntesten Fürther Spielzeugfirmen sind die Blechspielwarenhersteller GAMA (Georg Adam Mangold), GÖSO (Götz und Sohn), JNF (Josef Neuhierl, später Carrera), Johann Höfler (später BIG) und Hammerer und Kühlwein. Bis heute haben große und erfolgreiche Spielzeugfirmen wie die Simba Dickie Group und BRUDER Spielwaren ihren Sitz in der Kleeblattstadt und führen die Jahrhunderte alte Tradition der Spielzeugproduktion in Fürth weiter.

Die Ausstellung ist Dienstag bis Donnerstag und an Feiertagen von 10 bis 16 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt zwei bzw. ermäßigt einen Euro. 


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